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Zielsetzung
In der vergangenen Zeit haben die Themen um das Lebensmittel Fleisch und den daraus hergestellten Erzeugnissen die Medien zeitweise dominiert. Leider waren es in den seltensten Fällen gute Nachrichten.

Um so mehr ist es erforderlich, als Beteiligter oder Betroffener stets den aktuellen Stand der Wissenschaft und Forschung zu kennen, um diese Informationen sachgerecht und ohne Emotionen bei Kunden, Lieferanten und anderen Geschäftspartnern, aber auch bei Anfragen durch Medienvertreter, offen anzusprechen und zu diskutieren. Nichts ist für eine Branche schädlicher, als wenn der Eindruck in der Öffentlichkeit entsteht, es gäbe irgend etwas zu verheimlichen. In der heutigen Informationsgesellschaft besitzt fast ein jeder uneingeschränkten Zugang zu fast allen Informationen, unabhängig von deren Wert und Wahrheitsgehalt, weshalb eine unmittelbare kompetente Wissens- und Informationsvermittlung durch fachkundige und erfahrene Wissenschaftler ihre Bedeutung nicht verloren, sondern noch weiter ausgebaut hat.

Seit dem Jahr 1959 besteht die Förderergesellschaft der Bundesanstalt für Fleischforschung e.V. (FG BAFF). Ab 01.01.2004 verlor die Bundesanstalt für Fleischforschung ihre Selbständigkeit und ging in die Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel mit Standort Kulmbach auf. Daher war zwangsläufig auch eine Namensänderung der Förderergesellschaft der Bundesanstalt für Fleischforschung e.V. (FG BAFF) in Förderergesellschaft für Fleischforschung e.V. (FG Kulmbach) notwendig. Die Fördererziele haben sich jedoch inhaltlich nicht verändert.

Die Förderergesellschaft hat sich bereits damals zur Aufgabe gemacht, das Fleischerhandwerk, Schlacht- und Zerlegebetriebe, Fleischwarenindustrie, die Zulieferindustrie, aber auch den Fleischhandel und die Landwirtschaft mit aktuellen Forschungsergebnissen aus den vier Instituten der Bundesforschungsanstalt (Institut für Fleischerzeugung und Vermarktung, Institut für Technologie, Institut für Mikrobiologie und Toxikologie, Institut für Chemie und Physik) zu versorgen und den Kontakt zwischen Wissenschaft und Praxis zu intensivieren. Diese Vermittlung von Fachinformation ist heute nötiger denn je.

Die Gesellschaft hat derzeit etwa 700 Mitglieder, die regelmäßig über Forschungsergebnisse aus dem Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, Standort Kulmbach (BfEL Kulmbach; ab 1. Januar 2008 Max Rubner-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel), über aktuelle Fachinformationen aus internationalen Einrichtungen und über lebensmittelrechtliche Fragen durch die Mitteilungsblätter oder den Jahresbericht unterrichtet werden.

Die mit internationaler Beteiligung jährlich veranstaltete Kulmbacher Woche ist ein weiterer Treffpunkt von Fachleuten aus allen relevanten Bereichen, wo im unmittelbaren Dialog neueste Informationen vermittelt werden. Die Kulmbacher Woche 2011 findet am 3. und 4. Mai statt. Ausgesprochen praxisbezogen ausgerichtet sind die Kulmbacher Fortbildungstage, die von 1972 bis 2003 regelmäßig im Herbst eines jeden Jahres durchgeführt wurden. Die einzelnen Inhalte dieser Veranstaltungen sind zu der Ihnen bekannten Kulmbacher Reihe zusammengestellt, die eine rege Nachfrage findet.

Mitglieder der Förderergesellschaft haben neben dem Bezug der Mitteilungsblätter und des Jahresberichts den Vorteil eines auf die Hälfte der üblichen Tagungsgebühr reduzierten Teilnehmerbetrages bei den o. g. Veranstaltungen und den zu aktuellen Themen durchgeführten „Workshops“, sowie die Möglichkeit vom Max Rubner-Institut Antworten auf Fachanfragen zu erhalten.

Neben der ideellen Bindung der Förderergesellschaft an das Institut für Sicherheit und Qualität bei Fleisch des Max Rubner-Instituts (Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel), Kulmbach, hat sie auch die Aufgabe, die wissenschaftlichen Aktivitäten des Instituts für Sicherheit und Qualität bei Fleisch des Max Rubner-Instituts materiell zu unterstützen. Hierzu kann die Förderergesellschaft aktuelle und zu bearbeitende Themen vorschlagen, die, soweit sie im Einklang mit dem vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) vorgegebenen Forschungsrahmenplan stehen, bearbeitet werden und deren Durchführung begleitet werden kann.

Ein Teil der Einnahmen aus den Mitgliederbeiträgen fließt außerdem in die Finanzierung der Mitteilungsblätter ein. Die Mitgliedsbeiträge basieren auf der Selbsteinschätzung der Mitgliedsbetriebe, um unterschiedliche Betriebsgrößen und die finanziellen Möglichkeiten des einzelnen zu berücksichtigen. Der Mindestbeitrag für Privatpersonen und Schulen beträgt 75,00 € und für Betriebe und Institutionen 150,00 € im Jahr.

Gemessen an den umfangreichen Möglichkeiten der Information und der Kontaktanknüpfung und –pflege, die eine Mitgliedschaft in der Förderergesellschaft bietet, halten wir diesen Jahresbeitrag, der wegen der anerkannten Gemeinnützigkeit der Förderergesellschaft steuerlich in Anrechnung zu bringen ist, für angemessen.
Um unseren Mitgliederkreis zu erweitern und die finanzielle Basis der Förderergesellschaft der Fleischforschung e.V. auszubauen und zu sichern, bitten wir um eine wohlwollende Prüfung unserer Empfehlung und um die Rücksendung der ausgefüllten Beitrittserklärung , die diesem Schreiben ebenfalls beiliegt.

Wir würden Sie gerne als neues Mitglied in der Förderergesellschaft willkommen heißen und sehen Ihrer Rückantwort entgegen.

Mit freundlicher Empfehlung
Matthias Moje
 
 
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